Zum traditionellen Volksfestgottesdienst am Sonntagvormittag versammelten sich zahlreiche Gläubige im voll besetzten Festzelt, um gemeinsam die Eucharistie zu feiern. BGR Pfarrer Stefan Anzinger feierte den Gottesdienst erneut mitten im Volksfestgeschehen. Musikalisch wurde er von der Stadtkapelle Neufahrn unter der Leitung von Otto Pritscher mit der Schubert-Messe begleitet.
In seiner Predigt stand eine große Volksfestbreze im Mittelpunkt, die er als Symbol für Glauben, Gemeinschaft und Lebensfreude deutete. Die verschlungene Form der Breze erinnerte an die „Knoten“ des Lebens, die Menschen belasten können, die aber mit Gottes Hilfe getragen und gelöst werden. Gleichzeitig hob er die Bedeutung von Gemeinschaft und gegenseitigem Teilen hervor – Werte, die besonders im Umfeld eines Volksfestes sichtbar werden. Anhand der einfachen Zutaten der Breze machte er deutlich, dass Gott oft durch alltägliche Menschen wirkt, die ihre Gaben einbringen und füreinander da sind. Wahre Lebensfreude entstehe dort, wo Menschen Hoffnung, Zeit und Herz miteinander teilen.
Nach der Predigt sorgte die Ankündigung, die große Breze werde unter den Ministrantinnen und Ministranten verteilt, für Heiterkeit im Festzelt. Zum Abschluss bedankte sich Pfarrer Anzinger bei allen Mitwirkenden und erteilte den Segen für Besucher und Beschäftigte des Volksfestes. Der Volksfestwitz sowie die gemeinsam gesungene Bayernhymne rundeten den Gottesdienst stimmungsvoll ab und verbanden Glaube, Heimat und Festfreude mit ein bisschen Brezenduft.