Durch das Tor des Palmsonntags in die Heilige Woche

29.03.2026

Mit einer lebendigen und feierlichen Liturgie begann am Palmsonntag in der Pfarrkirche St. Peter und Paul die Heilige Woche. Maria Weber gestaltete den Gottesdienst musikalisch an der Orgel.

Im hinteren Teil der Kirche segneten Pfarrer Stefan Anzinger und Pfarrvikar Dominic Nelson Tawiah inmitten vieler Kinder die bunten, immergrünen Palmzweige der Gläubigen. Anschließend trug Pfarrer Anzinger das Evangelium vom Einzug Jesu in Jerusalem in kindgerechter Form vor. Die Passion wurde mit verteilten Rollen gelesen; Symbole und Bilder vor dem Altar machten das Geschehen für alle gut nachvollziehbar und lebendig.

Es folgten die Fürbitten der Erstkommunionkinder sowie die Feier der Eucharistie. Die Kollekte war – wie traditionell am Palmsonntag – für die Christen im Heiligen Land bestimmt.

Ein besonderer Höhepunkt war die Segnung der neuen Karfreitagsratschen. Pfarrer Anzinger erklärte ihre Bedeutung: Sie ertönen am Karfreitag, wenn die Glocken schweigen, und erinnern an das Leiden Jesu. Er segnete die hölzernen Ratschen sowie alle Ministranten, die sie künftig benutzen werden. Die Ratschen, so der Pfarrer, sollen daran erinnern, dass Jesus uns nahe ist und die Menschen zum Gottesdienst und zum Gebet zusammenruft.

Am Ende lud Pfarrer Anzinger die Gemeinde zu den Gottesdiensten an Gründonnerstag, Karfreitag und in der Osternacht ein. Ebenso wies er auf die Festgottesdienste am Ostersonntag und Ostermontag hin, Letzterer musikalisch gestaltet vom Kirchenchor der Pfarrkirche St. Peter und Paul. Mit dem Segen und dem Schlusslied „Christi Mutter“ endete der Gottesdienst.

Text: Doris Brückl; Fotos: Barbara Deifel